Blog #3

Hochzeitsblog hinter der Kamera Nr. 3

Das Getting Ready als erste und enorm wichtige Phase des Tages

Heute beschäftigen wir uns mit dem Anfang jedes Hochzeitstages – dem Getting Ready. Für die visuellen Künstler ist dieser Moment sehr wertvoll, da er unentbehrliche Szenen für das Hochzeitsvideo liefern kann. Um dies jedoch zu gewährleisten, müssen einige Punkte beachtet werden. Diese haben wir für Euch im Folgenden kurz in 5 Punkten zusammengefasst. 

STARTSCHUSS?

Wann geht es los? Es geht dann los, wenn die Braut ihr Make-up und ihre Haare gemacht bekommen hat. Denn die Braut ist das Zentrum, um den sich alles dreht. Bis sie nicht bereit ist, ihre makellosen Style-Shoots zu machen, kann die Zeit für Objekte des zweiten Ranges genutzt werden – Schmuck, Deko, Bilder, Kleid/Anzug & schließlich der Bräutigam J Okay, Spaß bei Seite – der Bräutigam ist natürlich kein Objekt des zweiten Ranges – jeder Mann gesteht aber, dass diese Phase das Terrain einer Frau ist. Somit soll alles dafür gemacht werden, um der Braut diesen Abschnitt des Tages so angenehm wie nur möglich zu gestalten.

Bezüglich der zeitlichen Intervalle: als Team werden wir nicht so gerne getrennt, da wir uns erstens sehr mögen und zweitens im Paar bessere Aufnahmen in der kürzeren Zeit kreieren können. Wir sind sehr glücklich, wenn wir sowohl für Bräutigam, als auch für die Braut jeweils eineinhalb Stunden zur Verfügung haben.

FACE CONTROL

Beim finalen Schminken entstehen bereits die Aufnahmen, die höchstwahrscheinlich in der Einleitung des Hochzeitsvideos verwendet werden. Frage: möchte die Braut, dass ihr alter Pulli und die Jeans, die fürs Zuhause gedacht sind, auch mit verewigt werden? Eher nicht. Somit ist es sehr empfehlenswert die „Vorkleidung“ einzuplanen. Es können schlichte Kimonos, zarte Sommerkleider oder Tops getragen werden. Bei den Jungs ist alles einfacher: schon Mal die Hose, Schuhe und das Hemd anprobieren. Alles andere wird für den Film gebraucht.

TATORT

Nun die Frage nach der Location des besagten Getting Ready. Die visuellen Künstler fühlen sich am besten in hellen und geräumigen Zimmern. So können sich das Maximum für ihre Werke ausschöpfen: sei es Hochzeitsfotografie oder die Erstellung eines Hochzeitsvideos. Meistens ist die Buchung eines Hotels die beste Variante. Optimal wäre es natürlich ein größeres Zimmer, eventuell eine Suite, für die Braut und kleineres für unser Objekt des zweiten Ranges, den Bräutigam (Spaß!), zu buchen. Wenn das Budget es nicht erlaubt, kann beim Zimmer des Bräutigams improvisiert werden, indem man z.B. das Hotelpersonal nach einem nicht gebuchten Zimmer fragt – nur für die Aufnahmen!

Kleiner Tipp von uns als Videografen – besorgt für die Braut einen hohen Barhocker. Dies gibt uns die Möglichkeit die Prinzessin des Tages von ihrer Umgebung visuell abzuheben und noch mehr in den Mittelpunkt zu rücken.

DER TEUFEL STECKT IM DETAIL

Für die Aufwertung eines Filmes benötigt man interessante Perspektiven und Blickwinkel. Für die Schaffung solcher Elemente eigenen sich am besten Ringe, Schmuck, schöne Einladungskarten, Blumen und andere kleine Details, die am besten eine symbolische Bedeutung für den Tag der Tage haben. Ihre Aufnahme gewährleistet interessante Einblicke aus interessanten Perspektiven sowie ihre Verewigung in dem finalen Film.

P.S. ICH LIEBE DICH

Habt ihr schon daran gedacht euch eine kleine Überraschung an diesem besonderen Tag zu machen? Ein Geschenk für die zweite Hälfte oder vielleicht einen kurzen Liebesbrief wie zu den Schulzeiten zu schreiben? Wir schreien ein dreifaches „Hurra“! Denn wie schon in den vorherigen Kapiteln erläutert, gibt es für die Konzeption eines qualitativen Hochzeitsvideos nichts Besseres als starke & echte Emotionen. Diese wären zuhauf da und man könnte sich keinen besseren Augenblick dafür als das Getting Ready vorstellen.

Fotos: Dimitri Frasch

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