Blog #5

Was macht einen guten Hochzeitsfilm noch besser?

Hochzeitsblog hinter der Kamera Nr. 5

 Heute widmen wir uns einem Thema, welches nur wenige Brautpaare ernst nehmen – die Beleuchtung auf der Feier. Es ist schade, denn erst das richtige und gut gesteuerte Licht macht einen guten Hochzeitsfilm zu einem umwerfenden Hochzeitsfilm. Nun was hat es jetzt auf sich?

 

Licht entscheidet über die Ästhetik des Bildes 

 Es ist sehr wichtig zu verstehen, dass erst das richtig verwendete Licht über die Qualität und ästhetische Wirkung des Bildes entscheidet. Das Licht gibt uns das notwendige Volumen, ohne es wirkt das Bild langweilig und platt. Abgesehen von der technischen Notwendigkeit der Ausleuchtung von Flächen, da andernfalls die Kameras gar nicht im Stande sind mit vernünftiger Qualität aufzunehmen, gewährleistet das Licht die verzaubernde Wirkung eines Hochzeitsvideos. Nun ist es völlig klar, dass eine Hochzeit nicht so ausgeleuchtet werden kann wie ein Set beim einem gezielten professionellen Dreh (s. das Bild oben). Eure Gäste wären wahrscheinlich nicht so erfreut über die 8000 Watt Tageslicht Lampen im Gesicht Was kann das Brautpaar aber tun, um den Faktor „Licht“ seinen Weg zu erleichtern vs. die richtige Atmosphäre auf der Feier zu erhalten?

Getting ready Der Braut

Photo by: Tair Zhakanov Hilson

Nicht zu viel – nicht zu wenig 

 Besonders beim Getting Ready kann das Licht wahre Wunder bewirken. Die aufsteigende Sonne scheint durch das Fenster und wirft das harsche noch etwas kühle Licht auf das Gesicht der Braut. Ihr Make-Up wird mit dem letzten Strich komplettiert und sie sieht traumhaft aus. Diese Szenerie wird nur dann Realität, wenn dafür die notwendigen Gegebenheiten vorliegen. Erstens: es ist eine großer Raum, im idealen Fall ein Hotelzimmer, wo keine Alltagsgegenstände rumstehen und das Bild des Kamerateams „unruhig“ machen. Zweitens: ein großes Fenster/Fensterfront ist da, um das schöne Licht auch reinlassen zu können. Drittens: wir haben die Zeit und die Ruhe, um uns den schönen Aufnahmen zu widmen und kreative Szenerien zu stellen.

 Das waren die Punkte, die eher dem Gebiet „nicht zu wenig Licht“ zu zuordnen wären. „Nicht zu viel Licht“ ist aber genauso ein wichtiges Thema. Hier ein Paar Beispiele: Styleshooting bei brennender Hitze und hochstehender Sonne im Feld – schlecht, nicht nur für Eure Haut, sondern auch für die Qualität des entstehenden Materials. Hier ist zu erwähnen, dass für solche Vorhaben das natürliche Licht beim Sonnenaufgang und Sonnenuntergang geeignet sind, was aber verständlicherweise bei einer Hochzeit nicht immer möglich ist. Des Weiterem ist auch das natürliche Licht in der Feier-Location zu erwähnen. Es wäre z.B. eine schlechte Idee den Brautpaartisch direkt vor einer großen Fensterfront, die zu Sonnenseite gerichtet ist, zu platzieren — das Bild wäre total „verbrannt“.

Hochzeit Party                    

Foto by: Anastasiya Isaeva

DJ – der größte Feind des Hocheitsfilms?

 Das muss nicht immer der Fall sein, wenn alle professionell in einer Art Symbiose miteinander arbeiten. Manchmal kann es jedoch passieren, dass die Dienstleister in lauter Begeisterung für das lila, rosa, blaue Discolicht die ganze Produktion gefährden. Klingt dramatisch? Ist es auch. Denn durch die wunderschöne rote LED Lampe mit Sternenmuster werden nicht nur Eure Gesichter und die Gesichter aller Gäste durchgehend rot, sondern es führt auch zum sogenannten Flimmer-Effekt (hochfrequente Helligkeitsänderung der Lichtquelle), der schnell dem Hochzeitsfilm bei dem Kategorie Wechsel zu einem Horrorfilm verhelfen kann.

 Wenn das Brautpaar es schafft die genannten Punkte bei Ihrer Planung zu berücksichtigen, können wir garantieren, dass die Wirkung von Eurem Hochzeitsfilm um einiges steigen wird.

 

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